Illustration der closed loop manufacturing mit Ellistat APC zeigt die Verbindung zwischen Messmitteln und Bearbeitungszentren in einer Werkstatt.

APC oder Closed-Loop Manufacturing?

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Welche Technologie sollten Sie für Ihre Werkstatt wählen?

L’APC (Automatisierte Prozesssteuerung) und der CLM (Closed-Loop Manufacturing) stehen heute in der Präzisionsdrehteilindustrie an vorderster Stelle. Sie werden als die ultimativen Lösungen zur Beseitigung von Ausschuss und zur Automatisierung von Werkzeugkorrekturen angepriesen. Aber was sind die grundlegenden Unterschiede zwischen dem einen und dem anderen? Sollte man eine «Automated Process Control»-Lösung oder einen «Closed-Loop Manufacturing»-Ansatz bevorzugen? Wir werden diese beiden Konzepte entschlüsseln, um Ihnen zu helfen, klarer zu sehen.

Was ist das PKA?

L’Automatisierte Prozesssteuerung (Automated Process Control, APC) ist eine Softwarearchitektur, mit der die Werkzeugmaschine dynamisch gesteuert werden kann. Konkret greift die APC ein, um die Abweichung zwischen dem produzierten Werkstück und seinem idealen Modell zu verringern. Dieses System beruht auf drei Säulen:

  • Die Maßnahme : Erfassung der Daten über ein Prüfmittel (Messschieber, Messtaster, dreidimensionale Maschine usw.).
  • Analyse : Statistische Berechnung der Abweichung vom Nennmaß.
  • Korrektur : Automatisches Senden von Werkzeugkorrekturen an die numerische Steuerung (CNC).

In einer hochpräzisen Umgebung ist die APC ein großer Vorteil, um die Produktion zu stabilisieren, ohne dass der Bediener in die Offsets der Maschine eingreifen muss.

Was ist Closed-Loop Manufacturing?

Die Closed-Loop Manufacturing (CLM), CLM (Closed Loop Manufacturing) ist eine integrierte Methode, um die Effizienz und Konformität der Produktion in Echtzeit zu gewährleisten. Ähnlich wie APC setzt CLM auf eine kontinuierliche Rückkopplungsschleife, um die Leistung zu optimieren :

  • Die Maßnahme : Wiederherstellung der tatsächlichen Abmessungen des Werkstücks nach der Bearbeitung.
  • Analyse : Automatische Bestimmung der notwendigen Korrektur (Richtung und Amplitude).
  • Korrektur : Sofortige Anpassung der Maschinenparameter für das nächste Teil.

CLM wird besonders wegen seiner Fähigkeit geschätzt, die Maße strikt innerhalb der Toleranzen zu halten, wodurch die Abhängigkeit von manuellem Know-how verringert und Produktionsunterbrechungen begrenzt werden.

Warum werden solche Systeme eingeführt?

Ob man es nun APC oder Closed Loop Manufacturing nennt, die Automatisierung der Werkzeugkorrektur bietet entscheidende Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit einer Werkstatt:

  1. Drastische Reduzierung des Ausschusses : Das System reagiert schon bei der ersten Drift, noch bevor die Toleranzgrenzen überschritten werden.
  2. Optimierung des Arbeitskräfteeinsatzes : Die Bediener verschwenden keine Zeit mehr mit der Eingabe von Korrekturwerten und können sich auf Aufgaben mit höherer Wertschöpfung konzentrieren.
  3. Gleichbleibende Qualität : Das «erste Stück» ist schneller konform, und die thermische Drift wird den ganzen Tag über automatisch ausgeglichen.

Wie berechnet man Leistungsgewinne?

Die Voraussetzungen für die Messung der Effektivität von APC oder Closed Loop Manufacturing sind strikt identisch. Sie müssen Ihre aktuelle Ausschussrate mit der nach der Automatisierung erzielten Rate vergleichen. Das Ergebnis ist oft eindeutig: Unternehmen, die diese Technologien einsetzen, berichten bis zu 90 % zur Reduzierung von Ausschussware und ein Rückgang von 75 % der manuellen Eingriffe auf die Korrektoren.

Hauptunterschiede zwischen APC und Closed-Loop Manufacturing

Da die Frage gestellt wurde, hier die Antwort: sind APC und Closed Loop Manufacturing strikt identisch.

Es handelt sich einfach um zwei Terminologien für ein und dasselbe Konzept: die Verkettung der Werkzeugmaschine mit einem Messmittel. L’APC ist ein Begriff, der von der Firma Ellistat für ihr Modul zur Steuerung von Werkzeugmaschinen erfunden wurde, während der Begriff Closed-Loop Manufacturing ist die Standardbezeichnung, die in der Welt der maschinellen Bearbeitung zur Beschreibung derselben Rückkopplungsschleife verwendet wird.

Der Übergang vom einen zum anderen erfordert keine Änderung der Philosophie, nur eine Anpassung des Geschäftsvokabulars 😉.

Schlussfolgerung

Ob Sie sich nun für «Automated Process Control» oder «Closed-Loop Manufacturing» entscheiden, das Ziel ist immer das gleiche: eine intelligentere Fabrik mit weniger Verschwendung. Entscheidend ist nicht das Kürzel auf der Broschüre, sondern die Fähigkeit Ihrer Anlagen, sich selbst zu korrigieren, um Ihre Rentabilität zu sichern. Um Ihr Potenzial zu maximieren, ist es an der Zeit, den Kreislauf zu schließen!