Ein Messgerät kann genau in der Mitte seines Messbereichs korrekt anzeigen, in den Extrembereichen jedoch falsche Werte liefern. Die Linearitätsprüfung misst mehrere Produkte mit unterschiedlichen tatsächlichen Werten, verteilt über den gesamten Einsatzbereich, und untersucht, wie sich der Fehler entwickelt.
Eingeben: Anzahl der Produkte, die Anzahl der Werte nach Produkt, und für jedes Produkt seinen tatsächlichen Wert und seine Maße.

Die Ergebnisse bestehen aus zwei Zahlen, die jeweils ihre eigene Aussagekraft haben:

⇒ Die Steigung : Nimmt der Fehler mit steigendem Messwert zu? Eine signifikante Steigung deutet auf eine mangelnde Linearität hin – das Messgerät zeigt hier den richtigen Wert an, dort jedoch einen falschen.
⇒ Die Richtigkeit : der wertunabhängige Mittelwertfehler. Es handelt sich um eine konstante Abweichung, die durch Kalibrierung korrigiert werden kann.
Die Signifikanz richtet sich nach der üblichen Ellistat-Skala:
| p-Wert | Schlussfolgerung |
| p > 0,1 | Nicht aussagekräftig |
| 0,05 < p ≤ 0,1 | Signifikanzschwelle |
| 0,01 < p ≤ 0,05 | Bedeutsam |
| p ≤ 0,01 | Sehr aussagekräftig |
Der Prozentsatz von Linearität bezieht sich ebenfalls auf die Toleranz und die Gesamtabweichung.
💡 Eine unbedeutende Steigung und eine signifikante Genauigkeit – das ist der günstige Fall: Eine einfache Kalibrierung reicht aus. Im umgekehrten Fall – bei einer signifikanten Steigung – muss der Einsatzbereich eingeschränkt oder das Messgerät gewechselt werden.
Eine Grafik veranschaulicht die vorangegangenen Ergebnisse

